Seenotretter im ostfriesischen Wattenmeer für verletzten Fischer im Einsatz

Auf einem Muschelkutter hat sich ein Fischer am Montag, 22. November 2021, während der Fangreise westlich von Greetsiel verletzt. Er benötigte dringend medizinische Hilfe. Die Seenotretter der Station Borkum brachten den Mann mit dem Tochterboot ST. PAULI des Seenotrettungskreuzers HAMBURG der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) sicher an Land.

Seenotrettungskreuzer HAMBURG der DGzRS auf der Nordsee, im Hintergrund ist ein Offshore-Windpark zu sehen

Mit dem Seenotrettungskreuzer HAMBURG sind die Seenotretter der DGzRS-Station Borkum für einen verletzten Fischer im Einsatz gewesen.

Archivfoto: Jörg Zogel

Der Kapitän des Muschelkutters „Andrea“ (Heimathafen: Norddeich) hatte die Seenotretter der Station Borkum gegen 11.30 Uhr über den internationalen Not- und Anrufkanal 16 alarmiert: Bei Arbeiten an Bord war plötzlich ein Draht am Fanggeschirr gerissen und hatte einen Fischer mit voller Wucht am oberen Rücken getroffen.

Der verletzte 31-Jährige benötigte dringend medizinische Hilfe. Der Kutter befand sich zu diesem Zeitpunkt in der Osterems etwa dreieinhalb Seemeilen (rund 6,5 Kilometer) westlich der Schleuse Leysiel.

Bereits wenige Minuten später liefen die Borkumer Seenotretter mit der HAMBURG in Richtung Unglücksstelle aus. Vor Ort mussten sie aufgrund der geringen Wassertiefe im Flachwassergebiet des Watts allerdings die letzten Meter mit dem Tochterboot des Seenotrettungskreuzers zurücklegen.

Mit der ST. PAULI gingen sie beim Muschelkutter längsseits. Zwei als Rettungssanitäter ausgebildete Seenotretter stiegen bei ruhiger See auf die „Andrea“ über. Dort stabilisierten sie zunächst den Mann, bevor sie ihn auf einer speziellen Bergungstrage der DGzRS liegend auf das Tochterboot übernahmen. An Bord versorgten die Seenotretter den Patienten weiter und brachten ihn zur Schleuse Leysiel. Dort übergaben sie den Mann an den Landrettungsdienst.

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